Filmburg

Nachricht von neuen Sternen mit Rudolf Herget

Das Planetarium lädt, am 03. Dezember 2011, um 19.30 Uhr zu einem Abend der Poesie unter dem Sternenhimmel ein. Endlich ist der “Erzähler der Nacht” Rudolf Herget wieder zu Gast in Wolfsburg und wird an diesem Abend vom Leben und Schaffen des Galileo Galilei berichten.

Die Liebe zu den Sternen und zur Poesie hat Hergets Leben verändert. Anfang der achtziger Jahre war es, als Herget für zwei Jahre in Buenos Aires lebte und am dortigen Deutschen Theater spielte. Er war mit seinem Ensemble gerade auf Tournee in San Francisco und dort besuchte Herget zum ersten Mal ein Planetarium. Er war sofort überwältigt. Vor allem deshalb, weil er gerade den Galileo Galilei gespielt hatte. “In dem Stück spielen die Sterne eine Hauptrolle, aber man steht immer nur auf einer kahlen Bühne.”
Als er das sah, kam ihm die Idee Programme nur für Planetarien zu entwickeln und davon war er so begeistert, dass er es sogar wagte aus seinem Ensemble auszusteigen und als freier Schauspieler zu leben. Er hat keinen einzigen Tag seitdem bereut.

Er liebt es, eine Art Zauberer zu sein. Wenn dann im Kuppelsaal das Licht ausgeht, die Besucher nichts mehr sehen und nur seine Stimme hören können. Er weiß, dass der ein oder andere in dieser Stimmung in einen Kurzschlaf fällt. Er lacht, das macht ihm gar nichts aus: Das ist Entspannung pur.

Die Veranstaltung “Galileo Galilei – Nachricht von neuen Sternen”, markiert den Scheideweg in dem Verhältnis zwischen Wissenschaft und Religion. Der 1565 geborene Galilei öffnete der Wissenschaft einen neuen Himmel, der von physikalischen Gesetzmäßigkeiten bestimmt war, wie sie auch auf der Erde galten. Seine Beobachtungen und Entdeckungen waren der Beginn der wissenschaftlichen Erforschungen der Himmelsräume, führten aber auch zum Konflikt zwischen Glauben und Wissen, der in einer tiefgreifenden Auseinandersetzung mit dem Vatikan mündete. Seine scharfzüngigen Angriffe gegen die geltende Moral brachten den Papst und die mächtige Inquisition gegen ihn auf.

Erleben Sie ein bewegtes, heiteres, aber auch nachdenkliches Schauspiel über das Leben des Galileo Galilei, mit Musik und Multimedia-Effekten. “Poetisches Erzähltheater” nennt er seine 90 minütige Einmann-Shows.

(Foto:Privat)


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